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NeujahrsHallo im Stadtteilbüro online

ch am 27/01/2021

Die erste Veranstaltung im Jahr ist im...

Die erste Veranstaltung im Jahr ist im Stadtteil das NeujahrsHallo. Dazu hatte das Stadtteilbüro unter Leitung und Moderation von Hermann Huerkamp wie in den letzten Jahren sowohl die Mitglieder des Sozial-Präventiven Netzwerkes als auch aktive Mitglieder aus den Einrichtungen und Organisationen eingeladen.  Diesmal wurde aber eine Zoom-Konferenz gestartet und es nahmen über 90 Minuten mehr als 30 Teilnehmer teil. In den letzten Jahren war das Hallo immer ein formloses Treffen im Glückaufheim zum freien, ungezwungenen  Austausch untereinander, diesmal lief es anders.

 

Das Stadtteilbüro hatte zur Einladung den Link zur Teilnahme verschickt, aber es wurde auch stilecht zu Neujahr ein Sekt-Piccolo mit den Zugangsdaten vorab übergeben. Die Überraschung und Freude war bei den Teilnehmern über so eine "prickelnde Einladung", wie Sabine Holzkamp von der Caritas es ausdrückte, sehr groß. Inhaltlich berichteten die Akteure über die aktuellen Abläufe und Problemstellungen in den Schulen, Grundschulen, Kindertageseinrichtungen, Familienzentren, Einrichtungen der Jugendhilfe und den Beratungsstellen. Alle Einrichtungen befolgen die AHA-Regeln wie selbstverständich und haben abre auch neue Formate entwickelt. So bietet der Lunchclub noch ein tägliches Mittagessen für Bedürftige, in den Schulen wird der Distanzunterricht in den Notgruppen begleitet, in Kindergärten werden an die Kinder, die nicht anwesend sind, Bastel- und Aktionsprojekte oder Mitmachvideos für zuhause entwickelt, um einige kreative Beispiele zu nennen.

 

Das Stadtteilbüro stellte auch den Stadtteiletat vor, der pauschale Finanzierungshilfen bietet und der aktuell ausgeschrieben ist. Einige Ideen wurden genannt, so fehlen bei Bedürftigen zum Teil medizinische Masken, ein Fahrdienst zum Impfzentrum Ennigerloh könnte eine Notlage sein und eine Ausstattung von Endgeräten für arme Familien, damit die Kinder am Präsenzunterricht teilnehmen können. "Insgesamt war die Resonanz überragend", äußerte sich Hermann Huerkamp, der sichtlich zufrieden war. Unisono wurde festgestellt, dass es Spaß gemacht hat und es wichtig ist, sich auszutauschen, um voneinander zu wissen und zu lernen. Alois Brinkkötter, Schulleiter der Fritz-Winter-Gesamtschule und Vorsitzender des Stadtteilforums, freute sich besonders über den intensiven Austausch mit freien, unverhüllten Gesichtern, denn alle Teilnehmer konnten in ihrem Büro auf ihre Maske verzichten und zeigten sich auch in der Diskussion sehr munter beschwingt. Da das Experiment als gelungen bezeichnet werden kann, wird als nächster Online-Termin das Sozial-präventive Netzwerk Mitte Februar organisiert, so das Fazit von Hermann Huerkamp als Veranstalter.

 

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