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Das Flohmarktfieber ist zurück auf der Zeche Westfalen

Eingestellt von Mark Gronnenberg am 5.4.2022

Allein die Anfahrt zur Zeche Westfalen am Sonntag ließ vermuten, das mächtig was los ist in der Lohnhalle. Der Grund war der erste Flohmarkt nach zirka zwei Jahren Pause. Mehr oder weniger schnell noch einen Parkplatz gesucht und dann hinein zum Stöbern und feilschen.

An rund 70 Ständen fand sich mehr oder weniger alles, was das Herz begehrte. Ein Angebot, auf das viele anscheinend gewartet haben. Aber nicht nur in der Lohnhalle, sondern auch in der benachbarten Soccerkaue wurde gefeilscht und gehandelt. Die beiden Plätze boten zusätzlichen Platz für weitere Händler.

Einige Händler waren sich einig und haben festgestellt, dass die Besucher sich sehr über die Gelegenheit zum Trödeln freuten. Der Zeitpunkt kurz vor dem Osterfest sei quasi perfekt für einen Flohmarkt.

Auch Rita Pöppinghaus-Voss, Ahlens stellvertretende Bürgermeisterin, hatte auf dem Markt ihren Tisch mit dekorativem und einigen Kleidungsstücken, aufgebaut. Den Erlös wollte sie jedoch nicht für sich selbst, sondern vielmehr für den guten Zweck. Denn die Einnahmen aus dem Flohmarktverkauf möchte sie komplett dem Ahlener Förderverein für Flüchtlinge überlassen. „Man könne auch mal was abgeben und andere unterstützen, die gar nichts mehr haben“, begründete sie ihre Entscheidung, die sie erst an diesem Morgen getroffen hat.

Insgesamt zog Hermann Huerkamp vom veranstaltenden Stadtteilbüro Ahlen Süd/Ost ein äußerst positives Fazit zum Flohmarkt. Er zeigte sich angesichts mehrerer hundert Besucher sehr zufrieden. Diese hielten sich auch vorbildlich an die vom Veranstalter auf Grundlage des Hausrechts angeordnete Maskenpflicht. „Und somit gab es auch keine Probleme“, schloss Huerkamp seine Nachbetrachtung.


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