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Fassaden aufbessern im Ahlener Osten geht weiter

Administrator am 22/01/2021

Der Ahlener Südosten mit dem Kerngebiet der...

Der Ahlener Südosten mit dem Kerngebiet der Bergarbeiterkolonie soll noch schöner werden, denn die Gebäudefassaden können nun eine Unterstützung beim "Facelifting und mehr" erhalten. Das Ziel ist es, das Stadtbild aufzuwerten und zu verschönern und private Investitionen der Eigentümer in den Stadtteil zu unterstützen. "Wir sind im letzten Jahr mit dem Programm gestartet, 5 Projekte sind schon fertig", äußerte sich Karina Krzewina, Quartiersmanagerin des Stadtteilbüros, die im letzten Jahr 50 Anfragen zu bearbeiten hatte. Das Programm ist ein Projekt aus dem Integrierten Handlungskonzept, das vom Rat der Stadt Ahlen beschlossen wurde und aus dem Bund-Länderprogramm Soziale Stadt und von der Stadt Ahlen gefördert wird. Die Antragstellung läuft über die Koordinationsstelle Stadtteilbüro am Glückaufplatz.

 

„Das Programm kann auch 2021 weiter in Anspruch genommen werden," äußerte sich  der Leiter des Stadtteilbüros Süd/Ost Hermann Huerkamp, "gerade Anfang des Jahres werden vielleicht bauliche Maßnahmen geplant." Benötigt werden im Wesentlichen der ausgefüllte Antrag und 3 vergleichbare Angebote über die Kosten in Form von Kostenvoranschlägen. Dann geht das Stadtteilbüro in eine Vorprüfung und gibt die Unterlagen zur Stadt Ahlen als Bewilligungsbehörde weiter. Die Unterlagen findet man online unter www.stadtteilforum.de, aber natürlich ist eine telefonische Beratung unter der Telefonnummer 702149 im Stadtteilbüro möglich. Die Unterlagen wie Flyer, Richtlinien und Programm werden dann zugeschickt.

 

Die finanzielle Unterstützung von Maßnahmen sieht einen maximalen Zuschuss von 50% der förderfähig anerkannten Kosten zu, wobei diese Kosten pro qm maximal bei 48 € liegen. "Wenn man im Kostenrahmen bleibt, bekomt man die Hälfte gefördert. Das ist lukrativ und sorgt sicherlich dafür, das in den nächsten Jahren das Straßenbild im Ostenstadtteil und nicht nur in der Kolonie aufgewertet wird", erläutert Hermann Huerkamp. Dadurch soll die Wohn- und Lebensqualität im Stadtteil deutlich verbessert und die Identifikation mit dem Quartier gestärkt werden, ähnlich wie im Ahlener Süden, wo mehr als 30 Häuser in 3 Jahren gefördert werden konnten, so Krzewina.
 

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