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Netzwerk - Treffen in der Moschee

Administrator (admin) am 15/04/2020

Das Stadtteilbüro hatte geladen und viele Akteure...

Das Stadtteilbüro hatte geladen und viele Akteure aus den Schulen, den Kindergärten und weiteren sozialen Trägern aus dem Ahlener Osten und Süden nahmen an einem Austauschgepräch mit den Verantwortlichen der Ahlener Ditib-Moschee teil. Das sozialpräventive Netzwerk kam im Vorraum der größten Ahlener Moschee bei türkischem Tee und leckerem Gebäck zusammen und der Vorsitzende des Trägervereins Ilkay Danismaz und der neue Imam Mohamed Zahid Belek stellten ihre Arbeit und das Wirken der Moscheegemeinde vor.

Hermann Huerkamp lobte als Moderator die Gastfreundschaft und die gute Zusammen-arbeit bei Stadtteilfesten, im Vorstand des Stadtteilforums und auch bei weiteren Anlässen, er bedauerte stellvertretend für alle Netzwerkvertreter zutiefst die aktuellen fremdenfeindlichen, rassistischen Vorfälle in Hanau. Seit mehr als 30 Jahren gehört die Moschee zum Ahlener Stadtbild dazu, ursprünglich von türkischen Gastarbeitern 1986 an der Rottmannstraße erbaut. Der Trägerverein Islamische Vereinigung Ahlen e.V. hat heute ca. 1.000 Mitglieder.

Deutlich betonte der Vorsitzende Ilkay Danismaz, dass die Moschee für jeden offen stehe und sich auch politisch als neutral verstehe. Die Moschee sei ein Gebetshaus, wo die Religiösität in der Gemeinschaft gelebt werden könne. Es werden im Jahr ca. 80 Besuchergruppen geführt, was auch ein gutes Beispiel für die Öffnung der Moschee in die Gesellschaft sei, so der Vorsitzende. In der Diskussion wurden weitere Themen wie der Christlichmoslemische Dialog in Ahlen, die Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen, die religiöse und kulturelle Jugendarbeit und die Möglichkeit auch für besondere Angebote in der Moschee zu werben,wie z.b. für den Mädchenfussball von Innosozial und RW Ahlen angesprochen.

Im Anschluss wurde der Obere Moscheeraum, der ca. 400 Gläubigen Platz bietet, besichtigt und die Teilnehmer lernten, den Aufbau und die Ausrichtung des Gebetsraumes mit Gebetsnische, der Kanzel und weiteren Vortragspodien kennen. Staunend wurde der große Kronleuchter in der Mitte des Raumes wahrgenommen. Zum Abschluss waren sich alle Teilnehmer einig, dass sich die Zusammenarbeit dann besonders festigt, wenn man miteinander spricht und sich noch besser kennen lernt.

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