Das Hof- und Fassadenprogramm hilft Hausbesitzern

Sanierungsbespiele 2018 Die Bilder zeigen das Haus, Sudholtshof 3
vor und nach der Fassadengestaltung


Die Bilder zeigen das Haus, Gemmericherstraße 33
vor und nach der Fassadengestaltung


Fassadenprogramm im Südenstadtteil - Bis zu 40 Prozent Förderung

Ahlen - Das Fassadenprogramm zur Verschönerung des Südenstadtteils
geht weiter – und lässt durch die Verlängerung bis zum 31. Dezember
2019 noch weitere Interessierte zum Zuge kommen.

 

Die Bearbeitung des Förderantrags von Ralf Vogt und Erdal Özbay ging
reibungslos. Die Anwohner der Jung-Stilling-Straße im Südenstadtteil
haben sich entschlossen, am Fassadenprogramm zur Verschönerung
des Stadtteils teilzunehmen.

 

„Das Stadtteilbüro hat uns bei der Beantragung der Mittel geholfen und
die Stadt beriet uns mit Nicole Wittkemper sehr gut“, freut sich Vogt über
die unkomplizierte Abwicklung. „Es können bis zu 40 Prozent der Kosten
für die Fassadenaufarbeitung gefördert werden“, erklärt Stadtteilbüro-
leiter Hermann Huerkamp die Bedingungen. Dabei muss das Objekt im
Süden – also zwischen Pattenmeicheln, Hövenerort sowie Dolberger und
Hammer Straße – liegen. Zudem hebt Huerkamp hervor, dass auch bei
Eigenleistung die Förderung des Materials möglich ist. Allerdings gehe es
nur um die Sanierung der Fassaden, nicht etwa um energetische Aufarbe-
itungen. Das Stadtteilbüro bietet umfängliche Hilfe bei der Antragstellung
an. Dazu wurde das Projekt aus dem Landesprogramm „Soziale Stadt“
bis zum 31. Dezember 2019 verlängert. Es umfasst die farbliche Fassaden-
gestaltung, Graffitientfernungen und die Entsiegelung von Höfen sowie
deren Umgestaltung. Ebenso werden die Verbesserung von Zugängen,
die Begrünung von Mauern und Garagen und der Rückbau von Nebenge-
bäuden und Anbauten bezuschusst.

 

Das Doppelhaus ist bereits zum Teil eingerüstet. Der erste Basisputz ist
aufgetragen, es folgt bald ein Strukturputz. „Durch die gute Beratung
habe ich den Hinweis bekommen, die Umrandung der Fenster weiß zu
streichen, das verbessert die Lichtausbeute im Inneren“, bedankt sich
Ralf Vogt für einen guten Tipp von Nicole Wittkemper, Denkmalbeauf-
tragte und Architektin in Diensten der Stadt. „Es werden maximal 40
Prozent der zuwendungsfähigen Kosten anerkannt, das macht eine
Obergrenze von 60 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche“, so Nicole
Wittkemper. Für Hermann Huerkamp ist wichtig, dass Mieter und Eigen-
tümer erkennen: Das Programm gilt auch für Gebäude, die abseits der
Durchgangsstraßen liegen.

 

Peter Schniederjürgen (2018): Fassadenprogramm im Südenstadtteil.
Bis zu 40 Prozent Förderung. In: Ahlener Zeitung 20.03.2018.


Erste geförderte Objekte

Die Bilder zeigen das Objekt Gemmericher Str. 124-126
im Zustand vor und nach der Fassadensanierung.

Die Bilder zeigen das Objekt Fritz-Husemann Str. 31
im Zustand vor und nach der Fassadensanierung.


Zuschuss für die Schönheit

Präsentierten die erste Baustelle im Fassadenprogramm: Wolfgang Kochmann,
Hermann Huerkamp, Nicole Wittkemper und Anna Wroblewski.
Foto: Peter Schniederjürgen

 

Das Fassadenprogramm im Ahlener Süden nimmt Gestalt an. Zwei Projekte
wurden bereits bewilligt.

Es motiviert zur Umfeldverschönerung – das Fassadenprogramm im Süden-
stadtteil. „Wir haben schon zwei Bewilligungen und deutlich über ein Dutzend
Anfragen“, freut sich Anna Wroblewski, Stadtteilkoordinatorin im Stadtteilbüro
Süd, bei der Vorstellung  am Montag.

Nicht weit von ihrem Arbeitsplatz nimmt das Programm an der Gemmericher
Straße 124/126 sichtbar Gestalt an. Das Mehrfamilienhaus ist bereits einge-
rüstet. Der erste Vorstrich lässt auch bereits die Farbrichtung erahnen. „Das
Haus wird eine dezent-elegantes Grau bekommen“, zeigt Nicole Wittkemper
von der städtischen Stadtplanungsabteilung.

„Es können bis zu 40 Prozent der Kosten für die Fassadenaufarbeitung geför-
dert werden“,
erklärt Stadtteilbüroleiter Hermann Huerkamp die Bedingungen. So muss das
Haus im Südenstadtteil – zwischen Pattenmeicheln, Hövener Ort, Dolberger
und Hammer Straße – liegen. Zudem hebt Huerkamp hervor, dass auch bei
Eigenleistung die Förderung des Materials möglich ist. Das Stadtteilbüro biete
umfängliche Hilfe bei der Antragstellung an.

Das Landesprogramm „ Soziale Stadt“ stellt die Mittel für die Maßnahmen zur
Verfügung. Damit werden die farbliche Fassadengestaltung, Graffitientfernungen
und die Entsiegelung von Höfen sowie deren Umgestaltung gefördert. Ebenso
werden die Verbesserung von Zugängen, die Begrünung von Mauern und Garagen
und der Rückbau von Nebengebäuden und Anbauten bezuschusst.

„Mit der Maßnahme wollen wir das Quartier Mexiko verschönern und die Lebens-
qualität dort steigern“, formuliert Hermann Huerkamp das Ziel. Er ist sich sicher,
dass ein finanzieller Anschub dazu beiträgt, den Stadtteil sichtbar aufzuwerten.

Von Peter Schniederjürgen


Hof- und Fassadenprogramm

Sie haben ein Haus oder Grundstück im Ahlener Süden? Sie wollen die
Fassade umgestalten oder eine Hof- und Gartenfläche umnutzen?

Dann ist das Hof- und Fassadenprogramm genau das Richtige für Sie!

 

Warum wird gefördert?

Der Ahlener Süden - Unser Mexiko - soll schöner werden. Wir haben des-
halb für die Höfe und Hausfassaden im Südenstadtteil ein Förderprogramm
aufgelegt. Die finanzielle Unterstützung von Maßnahmen hilft Ihnen dabei,
Ihre Gebäude oder deren angrenzende private Freifläche zu verschönern.
Dadurch wird die Wohn- und Lebensqualität im Stadtteil deutlich verbessert
und die Identifikation mit unserem Stadtteil "Mexiko" gestärkt.

 

Was wird gefördert?

  • Renovierung, farbliche Gestaltung von Fassaden
  • Maßnahmen auf Ihren privaten Freiflächen z.B.
    Entsiegelung und Gestaltung von Hof- und Gartenflächen,
    Spiel-, Wege- und Sitzflächen
  • Graffitientfernung und -schutzanstrich
  • Schaffung und Verbesserung von Zugängen
    und Einfriedungen
  • Begrünung von Fassaden, Mauern und Garagen
  • Rückbau / Abriss nicht erhaltenswerter Mauern,
    Zäunen, Nebengebäude und Anbauten
  • Materialkosten

 

Wer kann eine Förderung kriegen?

  • Eigentümer/-innen und auch Erbbauberechtigte
  • Mieter/-innen und sonstige Nutzungsberechtigte
    mit Zustimmung des Eigentümers/ der Eigentümerin
  • Eine Förderung kann nur erfolgen, wenn die
    Liegenschaft innerhalb des Programmgebietes liegt,
    welches auf der nachfolgenden Karte abgegrenzt
    ist (bitte wenden).

 

Wie hoch ist die Förderung?

Gefördert werden maximal 40% der als zuwendungsfähig anerkannten Kosten.
Die Obergrenze liegt dabei bei einem maximalen Zuschuss von 60 € pro m²
gestalteter Fassaden- oder Hoffläche (Zuschuss max. 24 € pro m²).
Der Höchstbetrag für die Gesamtförderung auf einem Grundstück
beträgt 15.000 €.

 

Weitere Informationen

Für weitere Informationen und Fragen zum Hof- und Fassadenprogramm stehen
wir Ihnen im Stadtteilbüro Süd gerne zur Verfügung. Dort liegen die Antrags-
formulare und die Vergaberichtlinien für Sie bereit. Auf Wunsch senden wir Ihnen
die Unterlagen auch direkt zu.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Flyer Hof- und Fassadenprogramm

Richtlinien