Der Ahlener Süden lädt im Juni zur Fiesta Mexikana ein

Am kommenden Samstag, 09.06.2018 findet die Fiesta Mexikana auf der
Gemmericher Straße  ab 15.00 Uhr statt. "Es wird wieder ein buntes Fest
mit zahlreichen Ständen und einem vielfältigen Bühnenprogramm ", erklärt
Hermann Huerkamp, Projektleiter des Stadtteilbüros. Die Einrichtungen und
Vereine aus dem Stadtteil gestalten das Bühnenprogramm und sorgen an
vielen Ständen für Unterhaltung.

Für das leibliche Wohl sorgen die Bäckereien Tas mit türkischen Spezialitäten
undZimmermeier mit mexikanischen Laugenbrezeln und Quarkbällchen. Waf-
feln, Kartoffelspiralen, Chicken Nuggets und ein Cocktailstand runden das
Angebot  ab. Die Show-Company und die Rock-Band des JuK-Hauses sowie
die TSA DJK Vorwärts Ahlen und die Kick Bo Gruppe by Mao treten ebenfalls
auf. Das Highlight im Abendprogramm ist der Live-Auftritt der Band Cartoon.
Anmeldungen für die Flohmarktstände werden im Stadtteilbüro Süd,
Gemmericher Straße 50 oder unter der Telefonnummer 02382-9614654
angenommen.


Sankt Martin zieht durch den Süden


(v. l.) Hermann Huerkamp, Anna Brand, Elke Walter, Julia Rahberg und Alexandra Gwosdz
(v. l.) Hermann Huerkamp, Anna Brand, Elke Walter, Julia Rahberg und Alexandra Gwosdz

Ahlen (wf) - Der Südenstadtteil wird am Samstag, 11. November, nach Jahr-
zehnten erstmals wieder einen St.-Martins-Umzug erleben. Darauf freuen
sich die Kinder der Mammutschule sowie die Kleinen der beiden Kindergärten
Jona und Milchzahn.

Den Sankt-Martins-Umzug am Samstag, 11. November, im Ahlener Süden
haben (v. l.) Hermann Huerkamp, Anna Brand, Elke Walter, Julia Rahberg
und Alexandra Gwosdz gemeinsam geplant. Sie erwarten viele Teilnehmer.
Start ist auf dem Schulhof der Mammutschule.

Am Montagnachmittag setzten sich Elke Walter, Leiterin der Mammutschule,
und ihre Kollegin Anna Brand, Julia Rahberg, Leiterin der evangelischen
Kindertagesstätte Jona, Alexandra Gwosdz, städtischer Kindergarten Milch-
zahn, und Hermann Huerkamp vom Stadtteilbüro Süd zusammen, um den
großen Umzug zu planen.

Die Organisatoren rechnen bei trockenem Wetter mit mindestens 500 Teil-
nehmern, die sich ab 17 Uhr vom Schulhof aus auf den Weg machen werden.
Während die Laternen für den Umzug in den beiden Kindergärten bereits
gebastelt wurden, gestalteten am Dienstagnachmittag Kinder, Eltern und
Lehrer in der Mammutschule ihre Laternen. Die Vorlage dazu lieferte
„Die Bastelei“, die auch das Material vergünstigt zur Verfügung stellte.

Wenn sich am Samstag die Kinder um 16.45 Uhr auf dem Schulhof der
Mammutschule treffen, sind alle mit bunten Laternen ausgestattet. Nach
dem Rundweg über den Bürgersteig der Straße Am Röteringshof, den
Ulmenhof, Am Richterbach, Otto-HueStraße und ab dort wieder über den
Gehweg Am Röteringshof warten auf dem Schulhof Martins-Brezel und
Kinderpunsch auf die Teilnehmer. Sankt Martin wird mit seinem Pferd
den Rundweg allerdings nicht mitmachen, sondern auf die Rückkehr
des Zuges auf dem Schulhof warten. Die Ausgabe der Brezel und der
Getränke erfolgt an vier Tischen, damit es kein allzu großes Gedränge
gibt. Die Organisatoren sind sich einig, dass der Umzug die Gemeinschaft
im Süden fördern wird.


Gymnastik im Sitzen macht ältere Menschen in Mexiko fit

"Können die Beine nicht mehr flitzen, dann bewegen wir uns halt im Sitzen!"
lautet das Motto der neuen Sitzgymnastikgruppe. Seit Mitte September
bietet die Übungsleiterin Frau Manuela Schäfer einmal pro Woche den Kurs
im Gemeindezentrum St. Ludgeri an. Die Idee einer Sitzgymnastik entstand
im Rahmen des Projektes "Urlaub ohne Koffer", dass bereits 2017 zum
zweiten Mal für ältere Menschen im Ahlener Süden von der katholischen
und evangelischen Kirchengemeinde sowie vom Caritasverband durchge-
führt wurde. Seither besuchen jeden Mittwoch einige Damen den Kurs.
Das Treffen fand erstmalig im Stadtteilbüro Süd statt, da das Gemeinde-
zentrum beim Monatstermin belegt ist. Anna Wroblewski, Quartiers-
managerin vor Ort,freute sich über das starke Engagement im Alter.
„Es ist schon toll, in dem Alter noch so beweglich zu sein“, sagte
Wroblewski.

Im Takt zum Lied "griechischer Wein" von Udo Jürgens beginnt zunächst
die Aufwärmphase in der Gruppe. Es wird geschwitzt, viel gelacht und in
kurzen Trinkpausenwird der Durst gelöscht. "Die Bewegungen sollen den
Teilnehmern vor allem Spaß machen, damit diese dann auch beim nächs-
ten Mal wieder dabei sind", betont Frau Schäfer. Die Übungen werden
teilweise im Stehen oder im Sitzen mit alltäglichen Gegenständen wie
beispielsweise mit Wasserflaschen, Bändern,  kleinen Bällen oder Bän-
dern ausgeführt. "Die Übungen werden so durchgeführt, dass Jeder
mitmachen kann. Sie verbessern den Gleichgewichtssinn, die Kraft und
die Koordination und das macht fit für den Alltag", berichtet die Kursl-
eiterin. Zusätzlich dient der Kurs auch als sozialer Treffpunkt. Die Grup-
pensitzgymnastik  findet mittwochs von 11 bis 12 Uhr im  Gemeinde-
zentrum St. Ludgeri, Gemmericher Str. 66, 59229 Ahlen statt und koste
t pro Teilnahme 1 Euro. Auch neue TeilnehmerInnen sind herzlich
willkommen.

 

Auf dem Foto zu sehen sind:

Elfriede Schaller, Heike Schwippe, Elisabeth Sitarek,
Ulrike Pakullat,Christel Gielsdorf und die Kursleiterin
Manuela Schäfer.


Stadtteilbüro vor Ort. Quartier mit Potenzial.

Das Stadtteilbüro Süd rückte zusammen mit dem Spielmobil zum
Stegerwaldplatz aus. Anlass war, mehr über die Meinung der
Anwohner zum Leben und Wohnen in dem Quartier zu erfahren.

Die Brache am Stegerwaldplatz ist im Visier des Stadtteilbüros. Am Dien-
stagnachmittag kam das Spielmobil dorthin, da im Umfeld viele Kinder
wohnen. Leider zogen Regenwolken auf. Doch die Mädchen und Jungen,
die gekommen waren, nutzten die Beschäftigungs möglichkeiten inten-
siv – betreut von Janina Theismann und Sefa Uyanil.Bei den Mädchen
war das Schminken ein Renner. Als erstes war Jasmin (5) mit ihrer Mut-
ter Emilia Szwaja gekommen. Der Leiter des Stadtteilbüros Süd-Ost,
Hermann Huerkamp, und die Leiterin des neuen Büros nur für den
Südenstadtteil, Anna Wroblewski, nutzten die Gelegenheit, um bei
einem Kaffee Meinungen zum Leben im Quartiert in Erfahrung zu
bringen.

Dabei ging es um den Zustand der Straßen und der Wohnungen sowie
den Service von „Viva West“ als Eigentümer der Wohnungen. Emilia
Szwaja zeigte sich zufrieden. „Im Prinzip ist es ruhig hier und ich habe
sogar stets einen Parkplatz vor der Haustür“, berichtete die Mutter. Sie
erwähnte auch, dass die Hundebesitzer in der Regel die Hinterlassen-
schaften ihrer Vierbeiner vorschriftsmäßig entsorgen.

Eine andere Mutter sah in der Brachfläche durchaus die Möglichkeit,
das Quartier gerade im Freizeitbereich aufzuwerten. „Wir schauen uns
die einzelnen Wohnbereiche an, um zu erfahren, wie die Menschen
das Leben und Wohnen vor Ort beurteilen“, erklärte Hermann Huerkamp.

 

Baldauf, Reinhard (2017):  Stadtteilbüro vor Ort. Quartier mit Potential.
In: Ahlener Zeitung, 06.09.2017.

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Ahlen
/2971657-Stadtteilbuero-vor-Ort-Quartier-mit-Potenzial


Platz da, Kinder spielen draußen - Das Stadtteilbüro Süd und das Spielmobil sind vor Ort in Mexiko

Das Spielmobil dürfte den meisten Ahlener Kindern und Eltern längst be-
kannt sein und kommt jetzt auch nach Mexiko. Das Stadtteilbüro Süd und
das Spielmobil-Team laden am Dienstag, 04.07.2017 von 15.30- 17.30 Uhr
alle Eltern und Kinder zu einem kostenlosen Kinderspielnachmittag ein.

Dazu wird die Straße Zum Richterbach in der Nähe des Spielplatzes gesperrt.
"Der Straßenraum, der sonst von den Autos dominiert wird, soll für einige
Stunden in eine lebendige Spielstraße für Kinder verwandelt werden", erklärt
Anna Wroblewski vom Stadtteilbüro Süd.

"Wir wollen den Nachmittag aber auch dazu nutzen, um mit den Nachbarn
vor Ort ins Gespräch zu kommen" ergänzt Hermann Huerkamp. Das Pro-
jekt wird vom Stadtteilbüro Süd und dem JuK-Haus gemeinsam organisiert.
Mit dem Spielangebot wird ein Freizeitangebot für Kinder am Nachmittag
geschaffen. Weitere Informationen erhalten Sie im Stadtteilbüro Süd an
der Gemmericher Straße 50 oder unter 02382 9614654.


Erzählcafè zum Thema Schulen

 

Beliebt ist das Erzählcafé im Stadtteilbüro Süd, das zum wiederholten Ma-
le stattfand. Nach den Themen Sportvereine und Kneipen im Stadtteil lag
das Augenmerk diesmal auf die Schulen, so Anna Worblewski und Hermann
Huerkamp vom Stadtteilbüro. "Wir freuen uns auf Geschichten und Anek-
doten, an die sich die Menschen noch erinnern können, stehen diese doch
für eine lebendige Stadtteilentwicklung", so die Quartiersmanager. Als ehe-
maliger Junglehrer der Ludgerischule war Berni Recker eingeladen, der
1964 eine gemischte Klasse mit 50 Schülerinnen und Schüler als erste
Lehrerstation übernommen hatte. Recker wies auf die schöne Zeit hin,
er hätte immer im Süden bleiben können, wechselte dann aber
abgeordnet zur Overbergschule.

Unter der Leitung von Berni Recker entstand dann auch das Ferienlager von
St.Ludgeri auf Ameland, das er 15 Jahre leitete. "Der Pfarrer Kötter hatte
damals die Idee, um katholischen Kindern auch einen Urlaub an der Nordsee
zu ermöglichen", so Recker, was auch als ein alternatives Angebot der Ferien-
angebote in die DDR der damaligen DKP zu verstehen war. Die Teilnehmer
erinnerten sich insbesondere an die gedachte Trennlinie auf dem Schulhof
der katholischen Ludgerischule und der Gemeinschaftsschule der Freiligrath-
schule.

Claudia Kauder schilderte lebendigvon der Rivalität untereinander: "Es gab
einige Lehrer und Hausmeister, die besonders darauf achteten und auch
schon mal handgreiflich wurden und mit dem Rohrstock drohten". Einig
waren sich alle, dass es sich rückblickend um eine schöne Zeit handelte,
wo nicht alles gut aber der Zusammenhalt stärker als heute war. "Heute
fehle in vielen Fällen den Kindern der Respekt auch den älteren Menschen
und den Lehrern gegenüber," fasste Klaus Witt ein Gesprächsergebnis
zusammen.

Fakten zur Schulentwicklung in Mexiko:
1928 - 1943     Akazienschule
1940 - 2012     Ludgerischule
1952 - 2012     Freiligrathschule
1968 - 2017     Geschwister-Scholl-Schule
2012 - heute    Mammutschule


Stadtteilbeirat stärkt die Angebote in "Mexiko"

Zum zweiten Mal tagte der insgesamt 17-köpfige Stadtteilbeirat, der die
Aufgabe hat, die Entwicklung im Ahlener Süden, auch gern im Volksmund
"Mexiko" genannt, voanzutreiben und die Bürgerinteressen vor Ort wahr-
zunehmen. Zur Diskussion standen 4 Anträge zum Stadtteiletat, die die
Infrastruktur des Stadtteils und direkt die Angebotsstruktur stärken sollen.
Unter Leitung des Vorsitzenden des Stadtteilforums Ralf Topp und unter-
stützt vom Geschäftsführer Hermann Huerkamp wurden die einzelnen
Projekte Anträge vorgestellt und bewilligt.

In die Förderung kommt das Angebot "Sporteln in Mexiko", das ein off-
enes Sport -und Bewegungsangebot für Kinder im Alter von 3 bis 10
Jahren in der Turnhalle am Wochenende vorsieht. "Das Angebot findet
bewusst am Sonntagvormittag statt, damit Kinder ihrem Bewegungs-
drang nachgehen können und auch die Eltern entlastet werden", so
Anna Wroblewski, Mitarbeiterin im Stadtteilbüro Süd, die das Projekt
mit entwickelt hat.

Unterstützt werden soll auch die Maßnahme "Stadtteil -Oma/ Opa", initiiert
vom Familienzentrum Kita St. Ludgeri und dem Caritasverband. Das inter-
generative Angebot dient auch dazu Jung und Alt zusammen zu bringen
und gerade junge Familien zu entlasten. Auch in diesem Jahr soll das
Seniorenprojekt "Urlaub ohne Koffer" der Kirchengemeinden gemeinsam
organisiert mit dem Caritasverband durchgeführt werden. Ingrid Reckzügel,
Mitglied im Stadtteilbüro Süd und gleichzeitig Teilnehmerin im letzten Jahr,
konnte den Beiratsmitgliedern sehr anschaulich von dem gemachten Urlaub
in Mexiko im letzten Jahr berichten, so dass eine Förderung auch hier ein-
stimmig erfolgte.

Zur Stärkung der Kulturszene, "einer zarten Pflanze" wie der Vorsitzende
Ralf Topp verdeutlichte, soll ein "Musikercoaching" im JuK-Haus durch-
geführt werden. Auf Initiative des Teams "Rock am Schacht" gemeinsam
mit dem Stadtteilbüro ist es beabsichtigt in einem Workshop Musiker in
den Bereichen Moderation, Darstellung und Choreografien zu schulen.
Der Stadtteiletat ist eine Förderung aus dem Bund-LänderProgramm
Soziale Stadt, das die Stadt Ahlen bekanntlich im Ahlener Süd unterKo-
ordination des Stadtteilbüros Süd durchführt. Hermann Huerkamp wies
darauf hin, dass noch weitere Anträge gestellt werden können, die den
Menschen im Ahlener Süden zu Gute kommen und das Miteinander
und die Lebensqualität verbessern.