<- Zurück zu: Vor Ort in Ahlen


Presseerklärung von Evonik Wohnen

26.11.2009 00:00 Alter: 10 Jahr(e)



Am Donnerstag, 26. November, stellte Evonik Wohnen zusammen mit der RWE und den Stadtwerken das neue Heizkonzept für den südlichen Teil der Bergarbeiterkolonie vor.

Hier der Wortlaut der Presseerklärung von Evonik Wohnen:

 

Die 456 Evonik-Wohnungen in der Ahlener Bergarbeitersiedlung Neustadt sollen in Zukunft über ein energiesparendes Blockheizkraftwerk versorgt werden. Im Beisein von Vertretern der IGBCE, RAG/DSK und der Mieterinteressengemeinschaft stellte die Evonik Wohnen GmbH auf einer Mieterversammlung gemeinsam mit RWE und den Stadtwerken Ahlen das neue Wärmeversorgungskonzept für die ehemalige Zechenkolonie vor. E5 sieht im Wesentlichen die Errichtung eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) auf einem benachbarten Grundstück zur Abdeckung der Wärmegrundlast vor. Der Vorteil: Der mit dem BHKW erzeugte Strom wird gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in das Netz der Stadtwerke Ahlen gespeist. Der finanzielle Vorteil dieser Lösung wird über einen reduzierten Wärmepreis den Mietern zu Gute kommen. Das BHKW kann ca. 35 Prozent des Jahreswärmebedarfes der Siedlung abdecken. Die restlichen 65 Prozent werden über eine überarbeitete Erdgaskesselanlage erzeugt. „Wir sind froh, das wir die Heizkostenthematik in Ahlen gemeinsam mit RWE, den Stadtwerken Ahlen und in enger Abstimmung mit der IGBCE und der Mieterinteressengemeinschaft im Sinne unserer Kunden lösen konnten", so Reiner Kathenbach, Leiter Technik Bestand der Evonik Wohnen GmbH.

Seit geraumer Zeit hatten Vertreter der Evonik Wohnen GmbH intensive Gespräche mit RWE geführt, um eine gemeinsame Lösung für die Heizenergieversorgung der ehemaligen Zechenkolonie in Ahlen-Ost zu finden. Bisher versorgte die RWE Westfalen-Weser-Ems Energiedienstleistungen GmbH (RWE WWE ED), eine Tochtergesellschaft des RWE-Konzerns, die Siedlungsbewohner mit Fernwärme. Die von RWE WWE ED betriebene Fernwärmeanlage wurde seit 2003 bis zu 50 Prozent mit dem nahezu kostenlosen Grubengas aus dem Bergwerk Westfalen befeuert. Für die Mieter war dies jahrelang eine ausgesprochen günstige Form der Energieversorgung, die jedoch mangels notwendiger Gasvorkommen auf der ehemaligen Schachtanlage im März 2007 endete.

Nun ist geplant, durch den Bau des neuen BHKW eine umweltschonende, und für die Bewohner im Vergleich zum Status Quo kostengünstige Alternative zu entwickeln. Der Wettbewerb auf dem Wohnungsmarkt wird zunehmend über die Warmmieten entschieden. „Natürlich haben wir als Wohnungsgesellschaft ein hohes Interesse daran, die Heizkosten für unsere Kunden so gering wie möglich zu gestalten und somit ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis anbieten zu können", so Hasso Remer, Leiter des KundenCenters Ahlen/Hamm der Evonik Wohnen GmbH. Die Höhe der jeweiligen Energieeinsparung hänge jedoch grundsätzlich auch vom jeweiligen Heizverhalten ab.

Die Evonik Wohnen GmbH bewirtschaftet rund 60.000 Wohnungen in ganz Nordrhein-Westfalen, rund 2.800 davon befinden sich in Ahlen. Schon seit vielen Jahren ist die Wohnungsgesellschaft in der Stadt an der Werse aktiv, früher unter dem Namen Bauverein Glückauf. Das Unternehmen war eine von mehreren Wohnungsgesellschaften der RAG Immobilien mit Sitz in Essen. Diese hat zum Januar 2007 alle bislang am Markt eigenständigen Gesellschaften unter dem Dach der RAG Immobilien Management GmbH zusammengefasst. Im September 2007 wurde dann im Zuge der Umstrukturierung des ehemaligen RAG Konzerns und des Namenswechsels aus RAG Immobilien die Evonik Wohnen GmbH. Der ehemalige Bauverein Glückauf ist heute das KundenCenter Ahlen/Hamm der Evonik Wohnen GmbH. Die regionalen Schwerpunkte des Unternehmens sind das Ruhrgebiet, der Raum Aachen und die „Rheinschiene" Düsseldorf-Köln-Bonn.










<- Zurück zu: Vor Ort in Ahlen