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Euregio-Partner treffen sich im Glückaufheim

30.11.2018 12:58 Alter: 14 Tag(e)



Zum Thema „Stadtbildpflege 2.0“ trafen sich am Dienstag Vertreter aus
den niederländischen Euregio-Gemeinden Hengelo und Enschede, aus
dem westfälischen Emsdetten und aus Ahlen im Glückaufheim. „Dabei
geht es um die Entwicklung eines Strategiehandbuchs“, erklärte Jakob
Breer, wissenschaftlicher Begleiter des Instituts für Abfall, Abwasser und
Infrastruktur-Management (Infa) mit Sitz im Ahlener Gründer- und Dienst-
leistungszentrum, zur Agenda.

Die Delegationen bestehen aus Bewohnern der Orte, Vertretern der Be-
hörden und von Wohnungsbauunternehmen. Sie treffen sich reihum in
den Kommunen, um ihre Erfahrungen abzugleichen und zu diskutieren.

Zunächst stellten Hermann Huerkamp als Leiter des Stadtteilbüros und
Wilfried Born von „Vivawest“ die Situation in Ahlen dar. Zechenschließung
und Zuwanderung prägen insbesondere die Kolonie. „Dennoch haben wir
den Strukturwandel gut bewältigt, denn wir haben tatsächlich kaum Ar­-
beitskräfte durch die Zechenschließung Anfang des Jahrhunderts verloren“,
machte Huerkamp deutlich.

Jede der beteiligten Städte hat ähnliche Problemlagen, die in dem Arbeits-
kreis besprochen werden. Nach den Berichten ging es in die einzelnen Ar-
beitsgruppen. Die Umsetzungen der Ergebnisse werden beim nächsten
Treffen im September 2019 evaluiert.

Text/Bild: Peter Schniederjürgen





     





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