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Rock am Schacht feiert „50 Jahre 1968“ in der Lohnhalle

25.09.2018 08:13 Alter: 81 Tag(e)



Das Jahr 1968 hatte große Auswirkungen auf das damalige Gesellschaftssystem.
In mehreren Veranstaltungen wurde 50 Jahre danach in vielen Bereichen
dokumentatisch, künstlerisch und politisch die Bedeutung für die heutige Zeit
erarbeitet. 1968 war vor allem für Musikerinnen und Musikern ein Jahr, in dem
die Anfang der 1960er Jahre entstandenen Musikformen, Beat und Rock, weiter
entwickelt wurden und das ein Experimentierfeld freigab, aus dem vielfältige
neue Strömungen entstanden.

Die seit 10 Jahren aktive Musikerinitiative „Rock am Schacht“ hat in Ihrem
Jubiläumsjahr auch eine Veranstaltung vorgesehen, die das Jahr 1968 in
den Fokus nimmt. Dabei wird natürlich die Musik eine große Rolle spielen.
Aber auch Informationen über das Jahr 1968 und hier speziell in Ahlen
sollen einen Raum finden. So wird Bernd Herrmann an diesem Abend
in Form einer Powerpoint-Präsentation über die internationalen politischen
und gesellschaftlichen Hintergründe der 68-Bewegung berichten. In einem
Zeitzeugengespräch will Axel Ronig von Paul Wulle erfahren, wie aus seiner
Sicht das Jahr 1968 in Ahlen war und welche Auswirkungen es auf
ihn persönlich hatte.

Musikalisch geht es am Freitag, 05.10.2018 um 20:00 Uhr mit drei Mitgliedern
der Gruppe „Roots“ los. Man könnte über jeden der Akteure Günter Knipping,
Jörg Wolf und Ludger Eckel Geschichten schreiben, in denen eine ganze Reihe
bekannter Ahlener Bandnamen vorkommen. Damals wurde im Kolpinghaus
und Kettlerhaus gespielt und bei Mutti Graf beim Schlussball der Tanzschule.
Den Schwerpunkt ihres Beitrags legen sie in ihren dreistimmigen Gesang,
den sie immer gern einsetzen. Songs der Beatles, von Crosby, Stills and
Nash, den Flying Pickets u.a. werden einen schönen Einstieg in
den Abend ermöglichen.

Die Band „Algy’s Heirs“ hat schon immer Songs gespielt, die eng mit der
68er-Zeit in Zusammenhang stehen. So gehören Songs von Cream,
Eric Clapton, Jimi Hendrix, Fleetwood Mac, John Mayall, Jim Morrison und
den Rolling Stones zum Standardrepertoire der Band. Bernd Herrmann,
Leadsänger von Algy’s Heirs ist 1968 als 16-jähriger durch London und
Südengland getrampt und hat dabei das ganze Feeling dieser Zeit als
Jugendlicher aufgesogen.

„Das hat mich gerade musikalisch entscheidend geprägt. Ich habe bei
dieser Tour Peter Green mit Fleetwood Mac live gehen und das hat meine
musikalische Vorliebe für den britischen Blues maßgeblich beeinflusst“,
erinnert er sich. Seine Mitmucker sind Michael Neckenig (Gitarre),
Werner Koblentz (Bass) und der Drummer Volkmar Schuster. „Blumenmädchen“
und „Jesuslatschenträger“ werden im Finale bestimmt auch dabei sein, denn
SMOKE will die Beatclub-Zeiten wieder aufleben lassen. Nach Klängen der
Lords, Kinks, Troggs usw. soll mitgesungen und getanzt werden. Spaß und
Wiedererkennungswert sind die beste Medizin, um einen unvergesslichen
Abend zu erleben, sagen die Mannen um Sänger Axel Ronig und bringen
dabei ihre eigenen Interpretationen in die Songs von Gestern. Das Repertoire
von SMOKE, getreu des Wahlspruchs „Oldies für Oldies“ ist passend und so
quält Jupp Steffens die Gitarre fast so wie Carlos Santana. Bassist Wolfgang
Brand, Rhythmusgitarrist Peter Feldhaus und Drummer Hansi Hartings sorgen
für die solide Grundlage der Stimmung, die man für einen ausgelassene
Nacht benötigt. Veranstalter der Reihe ist wie immer das
Stadtteilforum Süd/Ost e.V. - Stadtteilbüro.





               





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