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Weitere Förderung für das Arbeitslosenzentrum

01.12.2017 12:26 Alter: 323 Tag(e)



Die Freude war groß bei den Mitarbeitern des Stadtteilbüros als der Bescheid der Bezirksregierung Münster das Büro erreichte, bedeutete es doch die Fortsetzung der Arbeit des Arbeitslosenzentrums, das schon seit 6 Jahren gefördert wird. "Wir erhalten einen Zuschuss für unsere Arbeit für weitere 3 Jahre", äußerte sich Hermann Huerkamp, Leiter des Stadtteilbüros, "denn ein großer Kundenstamm sind arbeitslos und erhalten bei uns im Büro eine Unterstützung". Um die Förderung des Stadtteilbüros in seiner Breite zu erhalten, sind verschiedene Förderungen notwendig, "diese Förderung ist ein Baustein für unsere Arbeit", so Huerkamp. Das Projekt wird mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds gefördert.
In erster Linie wird die niedrigschwellige Beratungsarbeit von dem Mitarbeiter Solmaz Uzuner geleistet, dem seine Mehrsprachigkeit sehr hilfreich ist. Das Projekt richtet sich an alle Arbeitslosen, auch gerade Geringqualifizierte und Personen mit sprachlichen Problemen benötigen Unterstützung, da vielen die deutsche Sprache mit ihren Verwaltungsbegriffen Probleme bereitet. Sie erhalten Hilfen beim Ausfüllen von Formularen, wobei die Selbsthilfe im Vordergrund stehen soll. Aber auch Vermittlungen in Sprachkurse und Qualifizierungsmaßnahmen bei den Bildungsträgern werden vorgenommen und Bewerbungsschreiben und Hilfen zur Bewerbung gegeben. Auch der Arbeitsmarkt mit seinen Möglichkeiten wird gemeinsam sondiert, so dass Stellen und Qualifizierungsmöglichkeiten recherchiert werden. "Wir werden auch versuchen, Gruppenangebote zu etablieren, denn viele haben ähnliche Hemmnisse eine passende Stelle zu finden", beschreibt Solmaz Uzuner die weiteren Ansätze der Arbeit. Grundsätzlich muss sich jeder selbst auf den Weg machen, "aber wir können die Menschen annehmen und ihnen Mut machen, dass sich etwas ändert, manchmal geht das auch, wenn man merkt, das man nicht alleine mit dem Problem ist, also Wegbegleiter sein", so die Erfahrung der Berater im Stadtteilbüro.





     





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