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Erzählcafè der Erinnerungen- Das Kneipen- und Vereinsleben in Mexiko

28.04.2017 08:04 Alter: 204 Tag(e)



Im  Erzählcafè im Stadtteilbüro Süd tauschten sich mehr als 10 Ahlener über das damalige Kneipen- und Vereinsleben in Mexiko aus. Dabei wurde diskutiert, welche Kneipen es eigentlich gab oder wie es zum Namen "Löffel Müller" kam.  
Das Stadtteilbüro Süd an der Gemmericher Straße ist nicht nur Koordinationsbüro für Erneuerungsmaßnahmen  im Stadtteil sondern setzt sich auch mit der Geschichte des Quartiers auseinander. Im Stadtteilbüro Süd findet sich auch eine historische Ausstellung über Mexiko, die im Rahmen der Öffnungszeiten besichtigt werden kann.
Nachdem schon über die Sportvereine recherchiert wurde, stand nun die Kneipenkultur im Mittelpunkt.
In Mexiko gab es ca. 15 Kneipen und Gaststätten. Zu den ersten Kneipen gehörte die Gaststätte "Haus Meicheln", später Schmedding. Die Gaststätte verfügte über einen Saal für Veranstaltungen, in dem  Familienfeste gefeiert, Kasperle-Theater aufgeführt und Beerdigungen stattgefunden haben. Bei "Peppi" Am Röteringshof trafen sich die jungen Leute und die Gaststätte "Zum Richterbach" war eher was für die ältere Generation. Die Karnevalsgesellschaft Nett un Oerndlik  startete Ihren Karnevalsumzug um 1952 auf der Gemmericher Straße. Die Stammtische trafen sich sonntags "zum Karten kloppen" und „Zum dicken Stein“ wurde mittwochs und samstags zur Livemusik getanzt. Bruno Kolekta berichtet: "Überall wurde zur Quetschkommode getanzt". Aber es gab auch Streitigkeiten und körperliche Auseinandersetzungen in Mexiko, wie beispielsweise in der Diskothek Wagenrad, wie rückblickend schmunzelnd festgestellt wurde.  

Wer noch Fotos von den damaligen Kneipen hat, ist aufgerufen, sich beim Stadtteilbüro an der Gemmericher Straße 50 zu melden. Ansprechperson ist Anna Wroblewski, Telefonnummer 9614654.





     





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