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Ein Aktionstag vor Ort - oder mit dem Rad auf dem Betriebsausflug durch Ahlen

12.10.2020 08:44 Alter: 14 Tag(e)

Von: (ch/hh)




Die Mitarbeiter der Ahlener Bewährungshilfe starteten am Montag ihren Betriebsausflug mit dem Rad durch die Stadt Ahlen. Schwerpunkt ihres Ausflugs war der Ahlener Südosten. Die Fahrt führte mit dem Fahrrad erst über zentrale Punkte in der Innenstadt, dann in den Ostenstadtteil. Da durfte natürlich ein Stopp im Glückaufheim und eine anschließende Besteigung des Förderturms nicht fehlen. Angeführt wurde die Gruppe von Ulrich Bomba ehemaliger Mitarbeiter der Bewährungshilfe Ahlen, der als Ahlener die Führung durch die Stadt übernahm und darauf hinwies, wie wichtig auch für die Bewährungshilfe entsprechende Ortskenntnisse sind. Im Glückaufheim begrüßte Hermann Huerkamp, Leiter des Stadtteilbüros, die Gäste. Huerkamp informierte die Besucher zu Beginn über die Arbeit des Stadtteilbüros in Trägerschaft des Stadtteilforums Süd/Ost e. V..

Das Stadtteilbüro übernimmt die Aufgaben des Bürger- und Akteursbüros im Rahmen der bewohnerorientierten Stadtteilerneuerung. Besonderes Thema war das Zusammenleben unterschiedlicher Migranten und deren Herkunftskulturen, das nicht immer in den Nachbarschaften reibungslos sei aber insgesamt nach Ansicht des Leiters des Stadtteilbüros zufriedenstellend laufe.


Auch die Besonderheit der Stadt Ahlen war ein Thema, auf der einen Seite die münsterländisch geprägte Innenstadt und auf der anderen Seite die industriell geprägten Quartiere durch die Bergarbeitersiedlungen in den Stadtteilen. „Die beiden Stadtteile, der Ahlener Osten und der Ahlener Süden, wurden überwiegend vom Bergbau geprägt, was heute noch eindeutig zu erkennen ist“, so Hermann Huerkamp. Er wies auch noch mal daraufhin, dass sich viel durch die Umsetzung einzelner Projekte des Integrierten Handlungskonzeptes im Ostenstadtteil verändern wird. So enstehen an der Hansastraße  aktuell ca. 50 neue Wohneinheiten auf der alten Kerkloh-Fläche und auch die Umgestaltung des Dr. Paul-Rosenbaum-Platzes ist mit entsprechender Bürgerbeteiligung  geplant.


Anschließend fuhr die Gruppe mit dem Rad weiter zur Zeche Westfalen, um dort den Förderturm zu besteigen, um die einzigartige Aussicht zu genießen. Und so endete der Aktionstag vor Ort der Bewährungshilfe, der viele neue Ortskenntnisse für die Mitarbeiter brachte.





     





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